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Manuela Lenz, geborene Stübler, ist eine Künstlerin
und Initiatorin einer Bürgerplattform aus Deutschlandsberg in der
Steiermark.
Plattform gegen Brummtöne: Sie ist die Sprecherin der Plattform BRUMMTON-BELASTETE-MENSCHEN-STEIERMARK und setzt sich intensiv
für Menschen ein, die in der Steiermark unter Infraschall-Belastungen und tiefen Frequenzen leiden. In dieser Rolle verhandelt sie unter anderem mit
Landesbehörden und war im Interview bei der Antenne Steiermark
und im ORF (Radio Steiermark, Ö1, ORF-Konkret) zu hören und zu sehen. Kontakt: immissionsschutz@aon.at oder brummtonplattform@gmx.at Informationen: www.brummtonplattform.at
Kunst: Unter dem Namen „die male-rin“ betreibt sie ein Atelier und eine kleine Galerie und setzt
soziale Kunstprojekte wie Frau spürt sich reloaded zur Unterstützung von
Frauen-Hilfsprojekten um. Ihr kreativer Garten in Deutschlandsberg wurde auch
in der Kleinen Zeitung
porträtiert. Kontakt: kunst_freiraumkleegasse8@aon.at
Berufliches: Hauptberuflich war sie von 1986 bis 2014 als Finanzprüferin beim Finanzamt Österreich tätig. Seit 2014 ist sie im Familienunternehmen in Deutschlandsberg tätig.

Juli 2026 Konzeptkunst im Brummton-Haus Deutschlandsberg:
Die Künstlerin ist zurück und arbeitet an einer Raum-, Klang- und Materialausstellung. Dabei wird der theoretische Galerie- und Lebensraum zum Epizentrum. Besucher werden nicht nur eine Ausstellung betreten, sondern sie betreten das Schicksal der letzten fünf Jahre. Solange sind die Künstlerin und ihre Familie realen messtechnisch nachweisbaren Dauerstörgeräuschen mit auffälliger Schallcharakteristik und Vibrationen aus technischen Quellen ausgesetzt. Rund um die Uhr brummt, dröhnt, wummert, singt, surrt und vibriert es mit besonders aggressiven Spitzen in den Nachtstunden und so ist das Brummtonhaus selbst das Kunstwerk und der Schauplatz. Der Schmerz der Künstlerin, die Schlaflosigkeit und die Hilflosigkeit stehen im Mittelpunkt der Arbeiten.
Eine Kombination aus Acryl, Holz, Papier, Stoffen, Bauschaum und Alteisen stellt die Geräuschbelastung bzw. Brummtonbelastung dreidimensional und spürbar dar.
Die Materialien bringen von Natur aus die richtigen Metaphern mit: Holz steht für den betroffenen Menschen/Natur, Alteisen für zerstörerische, technische bzw. industrielle Quellen, Bauschaum für das unkontrollierte Wuchern der Dauerstörgeräusche und der Vibration und Pulsation und Acryl verbindet alles visuell.

Thema niederfrequente Geräuschimmissionen und Vibrationen in Deutschlandsberg/Frauental:
Der Bezug zum Jahr 2021:
Dass das Thema Lärm und Leistung genau in diesem Zeitraum (2021) in den Fokus rückte, liegt an zwei parallelen Entwicklungen: Der Rechnungshof dokumentierte ab 2021, dass in diesem Zeitraum vermehrt lokale Großobjekte und öffentliche Gebäude in Deutschlandsberg die Öl- und Gaskessel stilllegten und sich neu an die bestehende Biomasse-Nahwärmeversorgung anbanden. Dies erhöhte die tatsächliche Auslastung der Bestandsanlage (Dauerbetrieb unter Volllast). Genau im Jahr 2021 eskalierten die ersten offiziellen Beschwerden über tieffrequenten Lärm in der Steiermark, was zu den ersten behördlichen Messungen führte, da die Anlagen durch den steigenden Bedarf intensiver gefordert waren bzw. nach wie vor im Jahr 2026 sind und Industriebetriebe massiv auf- bzw. umgerüstet haben.
- Weshalb ist es für die Künstlerin ein Herzensanliegen dieses überlebenswichtige Thema künstlerisch zu verarbeiten? Während Umweltgifte wie Feinstaub oder PFAS schleichend im Körper wirken und oft erst nach Jahrzehnten messbare Schäden anrichten, greifen TFS und Infraschall das Nervensystem JEDEN TAG IM HIER UND JETZT an.
- Der sensorische Terror: Man kann Feinstaub nicht sehen und PFAS nicht schmecken - man kann ihnen im Alltag kognitiv "entkommen", indem man nicht daran denkt. TFS und Infraschall hingegen erzwingen die permanente Aufmerksamkeit des Körpers. - Der unentrinnbare Druck: Das Hören, Spüren (durch physische Vibration, Pulsation, Druck) und das Fühlen von Ohnmacht, Unruhe, Unsicherheit, Unwohlsein und Schlaflosigkeit versetzt den Körper in einen permanenten Dauer-Fluchtmodus (Sympathikus-Aktivierung). Das zerstört die Regeneration und macht chronisch krank.
- TFS und Infraschall breiten sich kilometerweit aus und dringen mühelos durch dicke Betonwände und Schallschutzfenster. Immer mehr Menschen klagen über diffuse Symptome wie chronische Schlafstörungen, chronische Müdigkeit, morgendliche Kopfschmerzen, unerklärliche innere Unruhe, Konzentrationsstörungen und Tinnitus. Da der Ton auch unterhalb der menschlichen Hörgrenze liegen kann, suchen diese Menschen die Schuld bei sich selbst (Stress im Job, Alter, Psyche). Sie wissen nicht, dass ihr Schlafzimmer nachts physisch vibriert.
- Die Künstlerin selbst ist durch ihre bewusste Wahrnehmung von niederfrequenten Geräuschimmissionen Indikator für eine der größten Umweltgefahren unserer Zeit. Indem sie das kontaminierte Haus öffnet, möchte sie die breite Öffentlichkeit sensibilisieren. Sie möchte das unsichtbare Leiden der Dunkelziffer sichtbar machen. Damit öffnet sie die Kunst hin zu Aufklärung und aktive Gesundheitsvcrsorge für die Region Deutschlandsberg/Frauental und andere Regionen in Österreich.
- Messbeispiel Frauental: http://www.example.com/Link0:
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